Wertpapierbörse

Überblick

Wertpapierbörse

Wertpapierbörsen sind Marktplätze für Kapital. Sie dienen als Handelsplatz für austauschbare Papiere, die Eigentumsrechte verbriefen, insbesondere am Eigenkapital von Unternehmen (Aktien) oder Fremdkapital (Anleihen). Auch wenn der überwiegende Teil des Börsengeschäfts aus dem laufenden Handel (Sekundärmarkt) von Wertpapieren besteht, hat volkswirtschaftlich auch die Emission dieser Wertpapiere (Primärmarkt) eine zentrale Bedeutung für die Finanzierung von Unternehmen und Staaten. Bedeutende technologische Fortschritte wie die Erschließung des Landes durch Eisenbahnlinien oder die Entwicklung der Informations- und Biotechnologie wären ohne Risikokapital von der Börse kaum möglich gewesen.

Wenngleich in der Zeit nach der Gründung der Hamburger Börse im Jahr 1558 der Warenhandel im Vordergrund stand, wurden parallel auch Geld- und Wechselgeschäfte durchgeführt. Die Geschichte der Hanseatischen Wertpapierbörse Hamburg – kurz: Börse Hamburg – lässt sich damit über 450 Jahre zurückverfolgen.  Der regelmäßige Handel mit Wertpapieren begann im Jahr 1815; damit ist die Börse Hamburg die älteste der acht deutschen Wertpapierbörsen. Seit 1999 arbeitet sie mit der Niedersächsischen Börse zu Hannover unter der gemeinsamen Trägergesellschaft BÖAG Börsen AG zusammen.

Als innovative Börse hat die Börse Hamburg mit dem Handel offener Investmentfonds ein neues Geschäftsfeld etabliert, das mittlerweile von allen deutschen Wertpapierbörsen betrieben wird. Marktführend ist die Börse Hamburg zudem im Zweitmarkthandel geschlossener Fonds, der über den Makler Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG abgewickelt wird.

Interessant insbesondere für Privatanleger sind die umfassenden Preis- und Ausführungsgarantien oder Serviceangebote wie der wöchentliche Newsletter, Anlegerseminare und der jährliche Börsentag in Hamburg. Weitere Informationen finden Sie unter „Service und Veranstaltungen“.

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